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Die Galerie GoldTurm war von Mai 2001 bis Dezember 2008 in der Markthalle in Altenrhein am Bodensee,
dem einzigen von Friedensreich Hundertwasser konzipierten Gebäude in der Schweiz, und in St.Gallen tätig.

Die Galerie GoldTurm präsentiert internationale zeitgenössische Kunst (Malerei, Graphik, Skulptur).

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen einen Ausschnitt aus unserem Programm vorstellen.
Herzlich laden wir Sie zum Schauen und Stöbern ein.
Sollte ein Kunstgegenstand Ihr Interesse geweckt haben, rufen Sie uns bitte an oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Sie uns.

Die Bilder und Grafiken können in Tübach besichtigt werden.

Im Auftrag unserer Kundschaft sind wir in der Lage, Ihnen wertvolle Kunst zu vernünftigen Preisen anzubieten.

 

 

 

Der österreichische Maler und Architekt war einer der bedeutendsten, phantasievollsten und bekanntesten Künstler seiner Zeit.

Er wurde im Februar 1928 als Friedrich Stowasser geboren. Ohne Vater aufgewachsen (dieser starb 1929), hatte er stets eine sehr enge Beziehung zu seiner Mutter. Neunundsechzig Familienangehörige seiner jüdischen Mutter starben in nationalsozialistischen Vernichtungslagern.

Nach dem Abitur 1948 studierte er nur drei Monate an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. Mehr als der Akademiebetrieb beeindruckten ihn Ausstellungen der Maler Walter Kampmann und Egon Schiele. Ab 1949 nahm er den Künstlernamen Hundertwasser an. Zwischen 1949 und 1951 bereiste Hundertwasser Marrakesch, Tanger, Tunis, Italien und Spanien und lebte für einige Monate in Paris, wohin er 1953 zurückkehrte. 1951 wurde er Mitglied des Wiener Art-Clubs.

Motive seiner Werke sind Natur und Umwelt, Mensch und Architektur. Er führte einen Feldzug gegen geometrische Formen, rechte Winkel und gerade Linien, die ihm unnatürlich, gar als «Werkzeug des Teufels» erschienen. Folgerichtig sind das Labyrinth und vor allem die Spirale, als Symbol des Lebens und der Freiheit, wichtige Formen in seinem Werk.

Für Freiheit und Individualismus plädierte er auch bei der Kleidung (die zweite Haut) und der Architektur (die dritte Haut). Seine Schuhe fertigt Hundertwasser selber, verschiedenfarbige Socken und eine Ballonmütze prägen sein eigenwilliges Äußeres. Aber nicht nur bei der Kleidung fordert er Anarchie und Phantasie, auch in der Architektur. Jeder sollte seine gebaute Umgebung selbst gestalten dürfen. Ein Beispiel dafür ist das 1986 vollendete Hundertwasser-Haus in Wien mit 50 Wohnungen, inzwischen eine Pilgerstätte für Kunst-Touristen.

Hundertwasser engagierte sich für Frieden, Ökologie, natur- und menschengerechte Architektur, für die Erhaltung gefährdeter Naturlandschaften und gegen Atomkraft. Mit eigenwilligen und provokanten Aktionen (Nacktreden, Verschimmelungsmanifest u.a.) erlangte er eine grosse Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Er war aber nicht nur ein Verkünder einer naturnahen Lebensweise, sondern lebte auch selbst so, vor allem in Neuseeland mit Erdhaus und Humustoilette. «Als streitbarer Weltverschönerer, Painter-King, Architekt und Umweltaktivist hat er immer wieder für Aufsehen und Erregung gesorgt. Die internationale Breitenwirkung, die er mit seinen Projekten erzielt hat, bescherte ihm aber auch innerhalb der Künstler- vor allem auch der Architekturszene Kritik.» (Wiener Zeitung 22.2.2000)

1960 reiste Hundertwasser nach Japan, wo er bei der 6. Internationalen Kunstausstellung in Tokio den Mainichi-Preis erhielt, im Jahr darauf mit einer Einzelausstellung in der Tokyo Gallery grossen Erfolg hatte und sich in zweiter Ehe mit der Japanerin Yuko Ikewada verheiratete (Scheidung: 1966). Der internationale Durchbruch vollendete sich durch seine Retrospektive an der Biennale Venedig 1961.

1968 segelte er mit einem alten Holzschiff von Sizilien nach Venedig. Dort liess er den Frachter umbauen und nannte ihn «Regentag». 1999 siedelte er nach Neuseeland um, das zu seiner Wahlheimat wurde.

Für die Olympischen Sommerspiele 1972 in München entwarf Friedensreich Hundertwasser das offizielle Plakat. «Österreich zeigt den Kontinenten Hundertwasser» hiess eine Weltwanderausstellung, die 1974 im Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris begann und bis 1983 nacheinander an zahlreichen Orten der Welt zu sehen war. Ab 1974 beschäftigte sich Hundertwasser auch mit der Gestaltung von Postwertzeichen, Friedensfahnen, Flaggen, Büchern, eines Flugzeugs und eines Donauschiffs. 1980 zeichnete ihn sein Heimatland mit dem Grossen Staatspreis aus.

Hundertwasser starb auf einer Reise von Neuseeland nach Europa an Bord der Queen Elizabeth II im Pazifik mit 71 Jahren an Herzversagen. Begraben wurde er auf seinem Land in Neuseeland, im Garten der glücklichen Toten, in Harmonie mit der Natur unter einem Tulip Tree.

 

Copyright der Hundertwasser Werke © 2013 Namida AG, Glarus, Schweiz

 

 

 

Der Schweizer Bildhauer machte nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule Zürich eine vierjährige Lehre beim Bildhauer Otto Kappeler und wurde dann dessen Mitarbeiter.

Studienreisen nach Italien, München, Paris und London. In den 1930-er und 40-er Jahren war D’Altri an der Privatakademie des Bildhauers Henry Wabel in Zürich tätig, dann in einer Keramik-Werkstätte.

1959 Gastdozent an der Werkkunstschule Kassel.

In seinem Atelier in Zürich entstanden Plastiken in Bronze, Jurakalk, Granit und Holz.

Ab 1941 stellte er in der Schweiz aus - u.a. mit Germaine Richier, Marino Marini und Fritz Wotruba -, 1948 vertrat er die Schweiz an der Biennale von Venedig, ab den 1950-er Jahren folgten zahlreiche Ausstellungen im Ausland.

D’Altris figürliche Kompositionen, in deren Zentrum der Mensch steht, finden sich im öffentllichen Raum in und um Zürich sowie in Deutschland und Italien.

1949 Skulpturpreis der Stadt Varese.

 

Der italienische Künstler Marino Marini, geboren 1901 in Pistoia, betätigte sich zunächst hauptsächlich als Bildhauer, später auch als Grafiker. Er studierte an der Akademie der Künste in Florenz. Von 1929 bis 1940 war er Dozent an der Kunstschule der Villa Real in Monza.

Die Jahre 1941 bis 1946 verbrachte er im Tessin in der Schweiz, wo er Alberto Giacometti, Fritz Wotruba und Germaine Richier kennenlernte. 1946 kehrte er nach Mailand zurück.

Häufige Aufenthalte in Paris, England, Deutschland und Griechenland.

1950 erste Einzelausstellung in New York.

1952 Teilnahme an der XXVI. Biennale in Venedig (Preis der Stadt für Plastik).

1955, 1959 und 1964 Teilnahme an der Documenta in Kassel.

Marini erhielt Auszeichnungen in Italien, Deutschland und Frankreich.

Grosse Retrospektiven seines Werks 1962 in Zürich und 1966 in Rom.

In seinen Plastiken und Lithografien setzte er immer wieder sich mit dem Thema „Pferd und Mensch" auseinander

Marini starb 1980 mit 79 Jahren in Viareggio.

 

 

 

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