Geb. 1926 in Paris
Der bekannte Künstler ist einer der Begründer und wichtigsten Vertreter der Kunstrichtung Informell oder auch Abstrakter Expressionismus. Miottes Malerei ist ein Bekenntnis zur lebendig fliessenden Farbe, zur impulsiven zeichnerischen Linie, zur spontanen malerischen Schrift. Er sagt: «Meine Arbeiten verstehe ich als Projektion, als eine Abfolge von intensiven Erfahrungsmomenten, Ergebnis aus der Auseinandersetzung mit Erfahrung, aus inneren Konflikten.» Und: «Malen ist eine Handlung, ein Bewegungsablauf, den man in sich trägt, der einen Ursprung im Inneren hat.»

Miotte, der in der französischen Provence und in New York lebt, ist mit der «amerikanischen Szene ebenso vertraut wie mit der europäischen. Insofern nimmt sein eigenständiges Werk … eine vermittelnde Position ein».
(«Kunst des 20. Jahrhunderts»)

Neben zahlreichen Gruppenausstellungen über 80 Einzelausstellungen in Europa, Amerika, Russland und Asien. Seine Werke befinden sich in wichtigen Museen und Sammlungen, z.B. im Guggenheim Museum und im Museum of Modern Art, New York, in der Staatsgalerie Moderner Kunst in München, Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, in der Sammlung Ludwig, Köln, im Museo de Arte Moderna, Rio de Janeiro, im National Museum of Singapore und im Taiwan Museum of Art.

Das New Yorker Magazin NY Arts schrieb über den Künstler:
«Jean Miotte is an artist an unconscious, subconscious, super-conscious abstract painter in a nonrepresentational category, and one of the cofounders of INFORMALE, a French abstract-art style.»

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